Schweizer Parkinson Netzwerk Mittelland

Seit 2015 bringen wir Fachpersonen aus verschiedenen Berufsgruppen im Parkinsonbereich zusammen: ambulante, stationären und akut. Im Mai 2023 haben wir den gemeinnützigen Verein Schweizer Parkinson Netzwerk Mittelland (SPNM) gegründet, welcher der Swiss Movement Disorder Society angegliedert ist.
Unser Ziel: den interprofessionellen Austausch stärken und die Versorgung von Parkinsonbetroffenen nachhaltig verbessern.

Der Verein Schweizer Parkinson Netzwerk Mittelland (SPNM) ist Mitglied der Parkinson Netzwerke Deutschland e.V.
FAQ
Was ist Parkinson-Guide?
Parkinson-Guide bietet eine Lern-und Netzwerkplattform für alle Fachpersonen im Bereich Parkinson. Parkinson-Guide erzielt damit eine bessere Versorungsqualität und verbesserte interprofessionelle Zusammenarbeit. Parkinson-Guide bietet interprofessionelle Webinars an und schafft Raum für fachlicher Austausch.
Welche Vorteile bietet Parkinson-Guide?
Für 2026 bieten wir Folgendes an:
- zwei Mal im Monat ein Webinar mit Kursbestätigung
- acht Mal im Jahr einen interprofessionellen, Online-Austausch
- Weiterbildungs- und Netzwerknachmittag im Berner Inselspital: 30.04.2026
Für 2027 bieten wir Folgendes an:
- ein Mal im Monat ein Webinar mit Kursbestätigung
- acht Mal im Jahr einen interprofessionellen, Online-Austausch
- Weiterbildungs- und Netzwerknachmittag im Berner Inselspital
Wie funktioniert Parkinson-Guide?
Bereits bei der Gründung der SPNM (Schweizer Parkinson Netzwerk Mittelland) in 2023, stand die Interprofessionalität im Vordergund und bildetete den jährlichen Fortbildungstag in Bern die Basis sich gemeinsam weiterzubilden und auszutauschen. Ehrenamtlich wurden digitale Austauschmöglichkeiten angeboten mit wachsendem Interesse und Teilnehmer*innen. Mit dem Start der Parkinson-Guide Lernplattform, können wir alles zusammen bringen und das Netzwerk national erweitern.
Wie werde ich Mitglied der SPNM
Melden Sie sich an unter info@spnm.ch oder registrieren Sie sich auf der Plattform.
Statuten SPNM
Hier finden Sie die angepasste Statuten nach der Fusion mit der Fachgruppe Physiotherapie Parkinson
Projekte
Berner Parkinson Singgruppe/Chor
Die Freude am Singen steht im Vordergrund. Immer freitags von 10.30 bis 11.30 Uhr während der Schulzeit im Vokal-Lokal.
CAS Neurophysiotherapie Fachexpert*in in Morbus Parkinson
Diese Weiterbildung zielt darauf ab, Physiotherapeut*innen nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern auch praktische Kompetenzen zu stärken. Die Teilnehmer*innen lernen, wie sie neue Erkenntnisse effektiv in den Befund und die Behandlung ihrer Patient*innen einfließen lassen, um so die bestmöglichen Therapieergebnisse zu erzielen. Mit diesem Angebot trägt die Universität Basel dazu bei, dass Physiotherapeut*innen ihre berufliche Expertise ausbauen und auf einem hohen qualitativen Niveau arbeiten können. Nächste Durchführung: Januar bis November 2027
Gründung Fachgruppe Physiotherapie Parkinson
In der heutigen Gesundheitslandschaft spielen spezialisierte Physiotherapeut*innen eine entscheidende Rolle bei der Betreuung von Patient*innen mit spezifischen Bedürfnissen. Eine besonders engagierte Gruppe von Fachleuten sind diejenigen mit einem CAS-Abschluss (Certificate of Advanced Studies), die sich auf parkinsonspezifische Physiotherapie konzentrieren.
Neben den formalen Fortbildungen treffen sich die Mitglieder der Gruppe regelmässig zu Fallbesprechungen. Diese Besprechungen bieten die Möglichkeit, komplexe Fälle zu analysieren und durch gemeinsame Diskussion kreative und patientenzentrierte Lösungsansätze zu entwickeln. Der Austausch von Erfahrungen und Expertise innerhalb der Gruppe trägt entscheidend dazu bei, dass die Patient*innen von den bestmöglichen Therapiekonzepten profitieren.
Ergänzt wird dieses Netzwerk durch kontinuierliche Literaturupdates, die sicherstellen, dass alle Therapeut*innen stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind.
Diese kollektive Herangehensweise zeigt eindrucksvoll, wie spezialisierte Physiotherapeut*innen mit einem CAS-Abschluss effektiv zusammenarbeiten, um das Wohl ihrer Patient*innen zu optimieren und die parkinsonspezifische Therapie immer weiter zu perfektionieren.
Parkinson-Guide App
Die Parkinson-Guide App stellt eine innovative Entwicklung im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung dar und richtet sich speziell an Menschen, die von der Parkinsonerkrankung betroffen sind. Diese umfassend gestaltete App bietet wertvolle Informationen zu den Symptomen und Therapiemöglichkeiten der Parkinsonkrankheit, wodurch Patienten und deren Angehörige ein besseres Verständnis für die Erkrankung gewinnen können.
Ein herausragendes Merkmal der App ist das integrierte Patiententagebuch. Dieses ermöglicht es den Nutzern, ihre Symptome, Medikation und täglichen Erfahrungen einfach und strukturiert zu dokumentieren. Dadurch können Veränderungen im Krankheitsverlauf besser nachvollzogen und Behandlungen optimiert werden.
Zusätzlich enthält die Parkinson-Guide App eine Sammlung von Übungsvideos, die speziell für physiotherapeutische und logopädische Übungen konzipiert wurden. Diese Videos bieten leicht verständliche Anleitungen für Übungen, die zur Verbesserung der Beweglichkeit, Sprechfähigkeit und Lebensqualität von Parkinsonpatienten beitragen können.
Ein weiterer Pluspunkt der App ist ihre Mehrsprachigkeit: Sie steht in Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch zur Verfügung. Dies ermöglicht es einem breiten Publikum, die Vorteile der App zu nutzen, und unterstützt eine inklusivere Betreuung, unabhängig von der Muttersprache der Nutzer.
Insgesamt bietet die Parkinson-Guide App eine wertvolle Unterstützung für Betroffene der Parkinsonkrankheit, indem sie wichtige Informationen und praktische Hilfsmittel in einer benutzerfreundlichen digitalen Plattform vereint.
Projekt Ambulantes Parkinson Care Management.
Das ambulante Parkinson Care Management ist ein regionales Pilotprojekt in den Kantonen Bern, Aargau, Solothurn. Es hat als Ziel eine umfassende und individuelle Betreuung von Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld zu gewährleisten. Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen Hausbesuche, bei denen speziell geschulte Pflegekräfte die häusliche Situation der Patienten genau überprüfen. Dabei werden nicht nur die allgemeinen Lebensumstände und die vorhandene Medikation in Augenschein genommen, sondern auch die spezifischen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen individuell erfasst und besprochen.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil dieser Betreuung ist der enge Kontakt zur Familie der Patienten. Die Pflegekräfte stehen den Angehörigen beratend zur Seite und unterstützen sie dabei, die bestmögliche Pflege sicherzustellen. Gemeinsam mit den Familien werden zudem notwendige Hilfsmittel organisiert, um den Alltag der Pflegebedürftigen zu erleichtern und ihre Selbstständigkeit zu fördern.
Darüber hinaus fungiert das Projekt als Schnittstelle zu medizinischen Fachkräften. Kontakte zu Neurologen und Therapeuten werden in Abstimmung mit den Patienten und deren Angehörigen hergestellt, um eine ganzheitliche und interdisziplinäre Versorgung sicherzustellen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass jede medizinische und therapeutische Maßnahme optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen abgestimmt ist.
Insgesamt bietet das ambulante Pflegeprojekt eine umfassende Unterstützung, die weit über die reine Grundpflege hinausgeht und sich durch ein hohes Maß an persönlicher Betreuung, Flexibilität und fachlicher Kompetenz auszeichnet.
